Qualitätssicherung Trinkwasserversorgung Röbel – Neubau des Wasserwerkes Gotthun und Anschluss der Versorgungsgruppe Röbel an das Wasserwerk Gotthun

Bauort Gotthun-Röbel
Baubeginn Februar 2017
Bauende Ende 2019

Das Amt Röbel-Müritz, Eigenbetrieb „Müritz-Elde-Wasser“ MEWA hat für die Sicherung der Daseinsvorsorge im Einzugsbereich Röbel/Gotthun eine Umstrukturierung der Wasserversorgung geplant.

Der aktuelle Standort der Wasserfassung Röbel kann durch seine schlechten Rohwasserkennwerte perspektivisch nicht mehr weiter betrieben werden. Aus diesem Grund erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (Untere Wasserbehörde) im Juni 2015 eine Vorbohrung am Standort Wasserwerk Gotthun.
Die Datenauswertung zum Wasserdargebot und zur Wasserqualität des Rohwassers bescheinigt dem Standort Gotthun eine Eignung zur langfristigen Nutzung. Hinsichtlich seiner Relevanz wurde dem Vorhaben seitens des Ministeriums eine Förderfähigkeit bescheinigt.

Nach Planung, öffentl. Ausschreibung und Auftragsvergabe wird das in 3 Teilobjekte gegliederte Bauvorhaben im Zeitraum Februar 2017 bis Ende 2019 realisiert. Mitwirkende Institutionen sind das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt, das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (UWB), das Ingenieurbüro Wegener & Hinz aus Neverin und das Ingenieurbüro Lagerstättengeologie aus Neubrandenburg.

Im Jahr 2018 steht der Bau des Wasserwerks Gotthun im Vordergrund.
Das Vorhaben ist in unterschiedliche Lose gegliedert:

  • Rohbau Wasserwerk u. Druckerhöhungsanlage (Los 4)
  • Ausbau Wasserwerk u. Druckerhöhungsanlage ( Los 6 u. Los 7 )
  • EMSR ( Los 5 )

Nach öffentlicher Ausschreibung  und Auswertung der Angebote zu Los 4, erhielt das Bauunternehmen Schlingmann GmbH aus Schloen den Zuschlag und hat Ende März 2018 mit den Bauarbeiten begonnen. Die Annahme von Los 4 erfolgte Ende September 2018.

Nach öffentlicher Ausschreibung  und Auswertung der Angebote zu Los 6 u. 7, erhielt die Firma MBA Anlagenbau GmbH aus Neubrandenburg den Zuschlag und hat im September 2018 mit den Ausbauarbeiten begonnen.